Das Projekt teilt sich in zwei Phasen. Am 30.06.06 wurde die erste Phase erfolgreich abgeschlossen, ein Netzwerk zur Planung und Durchführung eines Frühinterventionsprojektes an der Heinrich-Böll-Gesamtschule ist aufgebaut. Alle Beteiligten (Schulleitung, Schulsozialarbeit, Beratungslehrer) befürworten die Fortsetzung des Projektes. Die LehrerInnen begrüssen und unterstützen die Einrichtung eines längerfristigen Suchthilfeprojektes an der Schule.
Die Schule hat Räumlichkeiten für die Durchführung des Projektes zugesichert. Die notwendigen Kooperationspartner haben alle Bedingungen zur Umsetzung der Beratungstätigkeit geschaffen.
In der zweiten Phase werden mit Beginn des neuen Schuljahres Einzel- und Gruppenberatung für suchtgefährdete Schülerinnen und Schüler durchgeführt. Darüber hinaus sollen Sucht- und Gewaltprävention miteinander verknüpft werden, um u.a. die Schulabbrecherquote zu verringern. Wird die zweite Phase erfolgreich abgeschlossen, soll die Frühintervention zum Regelangebot an der Heinrich-Böll-Schule werden.
Erfahrungsgemäss ist das Nachfrageverhalten von Mädchen im Hinblick auf Hilfsangebote stärker ausgeprägt. Daher sollen von Anfang an verstärkt jungenspezifische Angebote gemacht werden, um beide Geschlechter frühzeitig zu erreichen.
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