Aus Sicht des lokalen Aktionsplans unterstützt das Projekt in mehrfacher Hinsicht die sozialraumorientierte Entwicklung. Einerseits soll das Projekt Frauen aus dem benachteiligtem Stadtteil fördern. Andererseits soll das Projekt gezielt eine Sozialraumorientierung der Arbeitsförderung nach dem SGB II unterstützen, indem es eine Zusammenarbeit zwischen Stadtteilarbeit, sozialraumorientierten Förderprogrammen und kommunaler Arbeitsförderung bewirkt. Diese Zusammenarbeit wird sowohl in gemeinsamen Clearingverfahren (Projektträger und JOB-Offensive einerseits, Projektträger und soziales Stadtteilnetzwerk andererseits) als auch duch die gemeinsame Auswertung der Projektergebnisse und die dadurch gewährleistete gemeinsame Erfahrung gefördert.
In dem Projekt sollen Frauen grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten so entwickeln, dass sie diese in einem Büro anwenden und sich besonderen Arbeitssituationen anpassen können.
Diese Fragen sollen anhand von Fallbeispielen mit konkreten Übungen bearbeitet werden. Der Kurs hat einen Selbstlern- und Übungsteil, der sich insbesondere auf die künftige Arbeits- und Berufswahl bezieht. Die Teilnehmerinnen werden zu eigeninitiativem Handeln und Umsetzen des bereits Erlernten oder neu zu Lernenden aktiviert.
Die Teilnehmerinnen werden am Ende des erfolgreich absolvierten Kurses einfache bürotechnische Arbeiten durchführen können. Auf die spezielle Situation von Teilnehmerinnen wird auch individuell eingegangen, so dass sie Scheu ablegen und durch das Erlernen von Know-how auch ihr Selbstbewusstsein stärken können. Dieser Fall des einzelfallbezogenen Empowerments ist herauszustreichen und stellt eine besondere Herausforderung des Projektes dar, das sich auf dem Feld der Vermittlung von Wissen und Handlungskompetenz bewegt. Die Verknüpfung von Empowerment mit Wissensvermittlung und praktische Anwendung soll zu einer Verbesserung der Ergebnisse im Vergleich zu "normalen" Kursen führen. Der Lernerfolg der Teilnehmerinnen wird durch die handlungsorientierte Durchführung bei jedem Modul festgestellt. Der Kurs umfasste 130 Unterrichtsstunden.
Die Zielsetzung ist der gleichberechtigte Zu- und Umgang von Frauen mit dem Medium Computer, den schreibtechnischen und organisatorischen Besonderheiten im Büro.
Ihre Arbeitsmarktchancen werden durch bürotechnische Fähigkeiten sehr erhöht und damit ihre Integrationschancen verbessert, ihr Selbstbewusstsein gestärkt und die berufliche und gesellschaftliche Gleichstellung von Frauen und Männern gefördert.
Insbesondere sollen die Erfahrungen aus dem Projekt der Optionskommune Hinweise für eine zielgerichtete Förderung von Frauen in dem beschriebenen Tätigkeitsbereich vermitteln.
Die Kooperation des sozialraumorientierten Projekts mit der JOB-Offensive ist positiv verlaufen. Drei Teilnehmerinnen konnten über den SGB II Träger dauerhaft in das Projekt eingebunden werden. Damit wurde ein weiterer Beitrag zur sozialraumorientierten Kooperation zwischen dem wichtigsten Träger der Arbeitsförderung im Main-Taunus-Kreis und dem sozialräumlichen Netzwerk der Sozialen Stadt geleistet.
Frau Simone Bitterer
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Frau Heike Bülter
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