Das Projekt wendet sich mit den Themen "riskanter Konsum von legalen/illegalen Suchtmitteln" (Tabak, Alkohol und illegale Drogen) und "süchtige Verhaltensweisen" an Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und Lehrkräfte der Kooperationsschule. In der letzten Förderperiode wurde das für das Beratungsprojekt erforderliche Netzwerk innerhalb der Schule mit lokalen Institutionen außerhalb der Schule geknüpft. Hauptziel der zweiten Phase des Projekts ist die Implementierung eines komplexen Beratungsverfahrens, das helfen soll, die Abbrecherquote an der Heinrich-Böllschule in Hattersheim am Main durch Setzung des Arbeitsschwerpunktes auf Zusammenhänge von Suchtmittelkonsum mit Schulleistungen zu verringern. Das Projekt versteht sich insbesondere als Beitrag zur Verbesserung der schulischen Leistungen und Anwesenheit um Schulabbruch vorzubeugen.
Schüler konsumieren vor allem illegale Suchtmittel häufiger als Schülerinnen. Sie sind allerdings gleichzeitig weniger in der Lage, vorhandene Beratungsangebote zu nutzen. Vor diesem Hintergrund sollen jugendspezifische Maßnahmen das Projekt begleiten. Unter jugendspezifischen Maßnahmen sind beispielsweise erlebnispädagogische Maßnahmen, die eher Jungen als Mädchen ansprechen (Klettern, Mitternachtssport, LAN-Partys, EDV-Spiele) zu verstehen.
Die Kooperation mit der Schulle kann als sehr zufrieden stellend bewertet werden. Die aktive Zusammenarbeit sowie die Unterstützung der pädagogischen Leitung und der Schulsozialarbeit sind als besonders positiv zu nennen. Auch die Lehrerschaft begrüßt das Projekt sehr. Die Resonnanz der Schülerinnen (Fragebögen) ist sehr positiv. Wir stellen uns vor, die Zielgruppe mit partizipierenden Methoden der Jugendarbeit noch besser zu erreichen
Von angestrebten 35 Projektteilnehmern wurde ausgegangen. Zusammen mit erlebnispädagogischer Aktivität wurden 123 Personen erreicht (in Beratung 41). Eltern wurden nicht erreicht.
Übernahme des Projekts durch Schul- und/oder Träger der Grundsicherung oder Bundesagentur für Arbeit. Das Projekt leistet einen Beitrag zur Lösung der im lokalen Aktionsplan festgestellten Problematik des relativ niedrigen Bildungsniveaus der Schülerinnen und Schüler aus dem Stadtteil mit besonderem Entwicklungsbedarf. Dieses wird durch die inhaltliche Konzeption einerseits und vor allen durch die - hervorragendes Ziel in der letzten Förderperiode - ausführliche Dokumentation der Projektergebnisse und die langfristige Implementation des Projekts an der Gesamtschule erreicht.
Frau Simone Bitterer
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