Das Projekt unterstützt den lokalen Aktionsplan, indem es direkt die Eingliederung in Arbeit von Langzeitarbeitslosen fördert. Außerdem fördert das Projekt die Sozialraumorientierung und die Kooperation der Arbeitsförderung mit dem benachteiligten Stadtteil.
Da von Langzeitarbeitslosen der Grundsicherungsträger einerseits verlangt wird, dass sie ihre Bewerbungen auf dem PC verfassen, aber häufig einen solchen nicht besitzen und zugleich vom SGB II Träger keine Mittel für den Kauf eines PC zur Verfügung bekommen, besteht eine Lücke, die das Projekt schießen will.
Hauptziel des Projekts ist, dass möglichst viele Langzeitarbeitslose aus dem Fördergebiet, die von SGB-II-Trägern bereits EDV-Schulungen im Rahmen von Eingliederungsmaßnahmen erhalten haben, auch in den Besitz eines gebrauchten PCs kommen und durch Unterweisung auch in die Lage versetzt werden, entsprechend damit umzugehen. Durch die gebotene Hilfestellung sollen insbesondere Frauen gefördert werden.
Über einen Zeitraum von 34 Wochen, beginnend ab Projektzusage, wird regelmäßig donnerstags die Gelegenheit geboten, sich im Wiesfeld 24 einen PC abzuholen und gegebenenfalls die Schulung aufzufrischen.
Die PCs sind Spenden von Computerbesitzerinnen, die sich neu ausrüsten. Die gespendete Hardware wird mit kostenlosen Programmen (z.B. Open Office, Ashampoo usw.) so ausgerüstet, dass der/die neue Besitzer/in einen voll funktionsfähigen Rechner hat, mit dem er Bewerbungen schreiben und im Internet recherchieren kann. Die Kosten der Betriebssystem-Software in Höhe von etwa 20 Euro muss sie/er selbst tragen. Der Arbeitsaufwand donnerstags gliedert sich in je zwei Stunden wie folgt:
Tendenziell sind es mehr Männer als Frauen, die mit dem PC arbeiten. Viele weibliche Nutzer nehmen gerne Hilfestellung bei Hardware- und Softwareproblemen an. Es ist Ziel, mit der im Projekt gebotenen Unterstützung dazu beizutragen, Frauen bei der Verwendung des PC gezielt zu fördern.
Es sind drei Personen intensiv in das Projekt eingebunden und geschult worden, davon zwei Frauen. Hohes Interesse besteht bei den Betroffenen bzw. den Nutznießern des Projekts. Weniger stark war der Rückhalt durch die JOB-Offensive im Kreishaus. Erst zum Projektende hin haben sich zwei der SachbearbeiterInnen stärker interessiert und eingebracht. Die organisatorische Seite mit Unterstützung des Stadtteilbüros klappte vorbildlich.
Bernd Hildebrandt
Telefon: 06190 937 665
E-Mail: gomundi@arcor.de
Frau Simone Bitterer
Büro des Bürgermeisters
Telefon: 06190 970-183
Telefax: 06190 970-134
E-Mail: simone.bitterer@hattersheim.de
Frau Heike Bülter
Telefon 06190 / 935818
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