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Help@school Partizipationsprojekt zur Frühintervention von Suchtmittelmissbrauch

Projektträger: Aufsuchende Suchthilfe der Stadt Hattersheim

Projektzeitraum: 15.9.2007 bis 30.6.2008

Projekt, Gender Mainstreaming und Nachhaltigkeit

Das Frühinterventionsprojekt help@school Unterstützen - Beraten - Mitwirken hatte im Oktober 2007 als Weiterentwicklung des Mikroprojekts Frühintervention@school an der Heinrich-Böll-Schule seine Arbeit aufgenommen. Die Laufzeit erstreckte sich über das Schuljahr 2007/2008 und endete damit am 30.6.2008. Das Projekt hat die Kooperation zwischen der Aufsuchenden Suchthilfe der Stadt Hattersheim und der Heinrich-Böll-Schule in Hattersheim aufrecht erhalten sowie die bisher erlangte Beziehungsarbeit des Mikroprojekts aus dem vorherigen Schuljahr und das damit gewonnene Bewusstsein hinsichtlich der integrierten suchtpräventiven Arbeit an der Gesamtschule weiter verfestigt. Neben dem Angebot von Einzelberatungsstunden hat help@school, im Sinne der Methode von Peer-Education, ein suchtpräventives Kursangebot im Rahmen der pädagogischen Mittagsbetreuung vorgehalten.

Folgende Elemente waren dabei wesentlich:

Entgegen den Erwartungen hatte sich keine Schülergruppe für die Ausbildung einer Peer-Gruppe mit dem Ziel der Ausbildung als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zusammenstellen lassen, dies trotz Interesse, das im vorigen Schuljahr eruiert wurde.

Gründe hierfür könnten sein:

help@school legte den Schwerpunkt auf beraterische Interventionen, eine Informationsveranstaltung für Eltern (Elternabend) zum Thema "Jugendliche und Suchtmittelkonsum", der Ausgabe präventiver Informationsmaterialien sowie die Durchführung von Rauch&Risiko-Kursen als pädagogische Maßnahme. Die Kurse stellen eine Kurzinterventionsmaßnahme dar, welche die Teilnehmer zur Reflexion ihrer Konsummuster anregen, Informationen zum Thema Nikotin und Abhängigkeit vermitteln und mindestens Maximalziel, nämlich die Beendigung des Zigarettenkonsums, hinwirken soll. Die Kurse wurden über einen Zeitraum von vier Wochen zu jeweils zwei Schulstunden durchgeführt.

Das Einzelberatungsangebot nahmen 12 Schülerinnen und Schüler im Verhältnis 2:1 in Anspruch. An den Rauch&Risiko-Kursen nahmen neun Schülerinnen und Schüler im Verhältnis 1:4 teil. Damit waren Mädchen im Rahmen der Einzelberatungen und Jungen in den Rauch&Risiko-Kursen überproportional vertreten. Außerdem besuchten die Hauptschulzweigklassen im Klassenverband die Beratungsstelle der Aufsuchenden Suchthilfe in Hattersheim und mit 60 Schülerinnen und Schülern wurden im Rahmen der "Suchttage" erlebnispädagogische Aktivitäten in einem Kletterwald durchgeführt.

Daneben wurden die Kontakte zu den Lehrerinnen und Lehrern und zu den sozialpädagogischen Fachkräften in der Schule ausgebaut.

Insgesamt lässt sich rückblickend auf die Kooperation zwischen der Heinrich-Böll-Schule und der Aufsuchenden Suchthilfe der Stadt Hattersheim eine sehr positive und effiziente Zusammenarbeit benennen. Durch die Förderung ist es gelungen, kurze Wege zwischen Frühinterventionsangeboten und Schülerinnen und Schülern der Heinrich-Böll-Schule sowie anderen schulansässigen Interessierten herzustellen.

Besonders hervorzuheben ist die Vereinbarung mit der Schule, die bereits vor Ablauf des Projekts getroffen wurde, das Projekt help@school weiter zu führen, um etablierte Maßnahmen des Projekts fort zu führen und die aufgebaute Beziehungsstruktur nicht abbrechen zu lassen.

Kontakt und Informationen:

Koordinationsstelle der Projekte des Programms "Lokales Kapital für soziale Zwecke"

Frau Simone Bitterer
Büro des Bürgermeisters
Telefon: 06190 970-183
Telefax: 06190 970-134
E-Mail: simone.bitterer@hattersheim.de

Stadtteilbüro Hattersheim

Frau Heike Bülter
Telefon 06190 / 935818
E-Mail: stadtteilbuero-hattersheim@web.de

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