In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Schule hat das Projekt das Ziel verfolgt, ein Netzwerk aus Mentorinnen und Mentoren aufzubauen, deren Kompetenz Jugendliche, welche die Schule verlassen werden, bei der beruflichen Orientierung und bei der Findung eines Arbeitsplatzes unterstützen sollen. Auf Seiten der Schule konnten neben der Schulleitung auch der zuständige Lehrer und die für die Betreuung der SCHUB-Klasse zuständige Sozialpädagogin für das Projekt gewonnen werden.
Im Mittelpunkt des Projekts standen dabei einerseits Jugendliche, welche die sogenannte SCHUB-Klasse der Schule besuchen und aus unterschiedlichen Gründen in besonderer Weise von der Unterstützung durch eine persönliche Mentorin oder einen Mentor profitieren können. Um die Jugendlichen einerseits und die erwachsenen Mentoren andererseits auf die Zusammenarbeit vorzubereiten, wurde eine Reihe von Trainings durchgeführt.
Insgesamt 24 Personen haben an dem Projekt teilgenommen, davon waren sieben Mädchen/Frauen. Von den 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren 14 Jugendliche aus der SCHUB-Klasse der Heinrich-Böll-Schule.
Der Projektträger geht davon aus, dass der biographische Ansatz des Projekts wesentlich zur Bereitschaft der Jugendlichen an dem Projekt zu partizipieren beigetragen hat. Im Rahmen des Projekts konnte die angestrebte Zahl an Mentorinnen und Mentoren gewonnen werden. Die Mentorinnen und Mentoren haben auch ihre Bereitschaft, die Mentorenaufgabe auch im Anschluss an das Projekt fortzuführen, erklärt. Als Unterstützung dieses Anliegens stellt das Projekt eine Auswertung der gewonnenen Erkenntnisse zur Verfügung, die in Form eines Leitfadens als Grundlage für eine Fortführung dienen kann.
Ein wichtiges Resultat des Projekts besteht darin, dass die Kontakte zwischen Schule, Betrieben und Privatpersonen, die als Mentorinnen und Mentoren tätig sind, stabilisiert werden konnten und damit die Schwelle sich für die Aufgabe auch (weiter) zu engagieren, niedriger geworden ist.
Die Frage der kontinuierlichen Weiterarbeit konnte noch nicht abschließend geklärt werden und wird Gegenstand des Treffens des lokalen Netzwerks zum Ende des 3. Quartals dieses Jahres sein.
Herr Cihad Taskin - Diversity Management & interkulturelle Kompetenz
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