Das Ziel des Projekts war die sozialraumbezogene Zusammenarbeit der Träger des SGB-II und SGB-XII mit Akteuren im Projektgebiet wie der Hattersheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH und dem Stadtteilbüro der Sozialen Stadt zu qualifizieren. Dabei wurden die Arbeits- und Sichtweisen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verschiedenen Institutionen im Rahmen einer Reihe von Workshops wechselseitig transparent gemacht. Im Vordergrund der gemeinsamen Arbeit standen Beispielfälle, konkrete Arbeitsabläufe und das persönliche Kennenlernen.
Die Themen der Workshops wurden in Vorgesprächen mit den Leitungsebenen der beteiligten Organisationen ermittelt und in diesem Zusammenhang auch die jeweils an den Workshops beteiligten Personen benannt. Bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern handelte es sich sowohl um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Umsetzungsebene, als auch um themenspezifische Akteure des Sozialraums bzw. Projektgebietes. Im Zentrum der Arbeit standen die konkreten Arbeitsweisen und die Perspektiven der Klientinnen und Klienten.
Die Workshops wurden von den Beteiligten zusammen mit dem Institut für Stadt- und Regionalentwicklung vorbereitet und dann jeweils von zwei Trainerinnen der Fachhochschule durchgeführt. Die Workshops wurden in Form von Fotoprotokollen so nachbereitet bzw. dokumentiert, dass sie von den Beteiligten in der alltäglichen Arbeit genutzt werden und als Basis für die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit dienen können. In diesem Zusammenhang wurde allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch ein Adressbuch als Grundlage für die künftige Zusammenarbeit zur Verfügung gestellt.
Besonderer Wert wurde im Rahmen des Projekts auf die gendersensible Betrachtung der Themen, Anforderungen und Bedarfe gelegt. Im diesem Zusammenhang boten die Workshops die Gelegenheit, die eigene (personelle oder organisationsspezifische) genderspezifische Sicht auf die Bedarfe und Lebensumstände von Männern und Frauen der Zielgruppen einzubringen.
Als wichtiges Ergebnis des Projekts, neben der Einschätzung der Beteiligten, dass es für die eigene Arbeit von großem Nutzen ist, ist die Tatsache zu nennen, dass bereits eine Anzahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern Kontakte über die Einzelfallebene vereinbart und Ideen für die weiteren Kooperationen entwickelt haben.
Frau Simone Bitterer
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