Ausgangspunkt des Projekts ist die Idee, vermittelt über das Medium der Bewerbungsfotografie Verhaltensweisen, die sich im Verlauf eines langen Lebens herausgebildet haben, zu reflektieren und die gewonnenen Erkenntnisse für eine künftige (Neu-)Orientierung im Berufsleben zu nutzen.
Der Projektträger kooperierte in der Vorbereitungs- und Umsetzungsphase mit der Optionskommune des Main-Taunus-Kreises, dem Caritasverband Main-Taunus und einem weiteren Mikroprojekt in Hattersheim am Main, zu dessen Zielen die Berufsberatung und Bewerbungsunterstützung der Zielgruppen gehörte.
Im Rahmen des Projekts konnten 18 Personen gefördert werden, die sich im Moment auf dem Weg der Reintegration in den Arbeitsmarkt befinden. Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zum Zeitpunkt der Projektteilnahme arbeitslos oder langzeitarbeitslos. Die angezielte Altersgruppe der über 55-Jährigen war schwer zu erreichen, so dass das Projekt auch für Personen unterhalb dieser Altersgrenze geöffnet wurde.
Bei der Projektdurchführung wurde darauf geachtet, dass sowohl Frauen als auch Männer partizipieren konnten. Schließlich waren zwei Drittel der durch das Projekt geförderten Personen Frauen.
Die Nachhaltigkeit des Projekts ist insofern gegeben, als die Ergebnisse (Bewerbungsfotos) sowohl sehr positive Reaktionen bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als auch den kooperierenden Institutionen ausgelöst haben. Im Unterschied zur ARGE in der Stadt Rüsselsheim, die ein ähnlich gelagertes Projekt des Projektträgers unterstützt hat, ist allerdings eine künftige Beauftragung des Projektträgers durch die im Main-Taunus-Kreis kooperierenden Institutionen noch nicht abzusehen.
Frau Simone Bitterer
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