Die Geschichte des "Eisernen Stegs" in Hattersheim
reicht bis in das Jahr 1912 zurück. In diesem Jahr wurde der erste Steg über
die Bahnstrecke von Frankfurt a.M. nach Wiesbaden gebaut. Gegen 1960 kam es zu einem weiteren
Stegbau. Einige Zeit standen gleich zwei Stege in Hattersheim direkt
nebeneinander.
Die Hattersheimer Siedlung ist durch diese Bahnlinie von der Gesamtstadt Hattersheim getrennt.
Ein wichtiges Bindeglied zur Stadt ist der "Eiserne Steg". In
welchem Jahr der Name "Eiserner Steg" entstanden ist, ist unklar.
Der Umbau dieses Steges war daher ein Hauptprojekt im Rahmen der Sozialen Stadt. Der Steg ist eine zentrale Fusswegeverbindung auf die andere Seite der Bahn und insbesondere Bestandteil des Schulwegs der Kinder zur Regenbogenschule.
Die Anforderungen an die neue Brücke wurden lange am Runden
Tisch und in der Stadtverordneten-
versammlung diskutiert.
Das Ergebnis ist eine die Bahnlinie und die Frankfurter Strasse überquerende
und mit zwei Rampen ausgestattete Brücke. Bei einer
Steigung von ca. 10 Prozent ist der neue "Eiserne Steg"
zwar fahrrad- und kinderwagenfreundlich, doch leider
nicht behindertengerecht.
Der neue Eiserne Steg wurde im Rahmen des Siedlungsfestes im Juli 2004 offiziell eröffnet. Nachdem
der neue Steg von den Offiziellen der Stadt feierlich eröffnet wurde,
zogen alle Beteiligten in Begleitung der Schottischen Klänge zum Weiterfeiern
auf den Platz der Begegnung.